Ein Tag In Frankfurt/Oder

Nachdem der Wetterbericht, nach einer unendlich langen Regenschleife, für den heutigen Tag einen trockenen Vormittag ankündete, entschloss ich mich nach Frankfurt/O. zu fahren.

Diesmal ohne RAD.

Die Verbindung nach Frankfurt/O. ist problemlos, da ich ohne großen Anfahrtsweg von meinem Hausbahnhof alle halbe Stunde losfahren kann.

Ich fahre viel und gerne mit dem Zug. Meine ständigen Begleiter: Skizzenbuch, iPod und eine ortsbezogene Lektüre. Diesmal die Tagesspiegel-Einlage in Kurzfassung & Stadtplan.

Nach kurzweiligen 75min erreichte ich Frankfurt/O..

Der Bahnhofsvorplatz erschien mir angenehm überschaubar und fast etwas kleinstädtisch. (Die Frankfurter mögen mir das verzeihen. Meine Vorstellung eines Großstadtbahnhofs maß sich an unserem.)

Der Bahnhof liegt auf einer Anhöhe, sodass ich von einem Plateau aus, einen wunderbaren Blick, schon mal vorab, auf die Stadt hatte.

Steil  ging es bergab und meine Bedenken richteten sich auf den Rückweg. Die Sorge war umsonst. Es gibt auch hier die ÖFFIS: Bus oder Straßenbahn.

Mein erster Eindruck von Frankfurt war: BUNT.  VHS, Jobcenter usw. sind geschmackvoll gestaltet.

Neben Efeu bewachsenen Ruinen. Auch schön.

 

Im Zeichen des Lutherjahres hieß das Motto des Kulturjahres: WORT & WIRKLICHKEIT in Brandenburg.

Lutherspruch

Mit der Ausstellung Bürger, Pfarrer und Professoren wird das Kulturjahr begleitet. Die Ausstellung findet an drei verschiedenen Orten statt.

Ausstellungsplakat

Meine erste Station war die St. Gertrauden Kirche im Gertraudenpark.

Eine überaus freundliche Gemeindehelferin (?) stand mir mit Rat und Tat zur Verfügung. Ihre Kompetenz und ihr kirchengeschichtliches Wissen beeindruckten mich.

Die Kirche wird gut „angenommen“, so dass man sogar eine kleine Kinderecke mit Wickelvorrichtung angelegt hat.

Bevor ich zu der nächsten Station ging, machte ich eine kurzen Abstecher zur Viadrina Universität.

Auf meinem kleinen Spaziergang durch die Innenstadt fielen mir wieder die vielen bunt gestalteten Sitzblöcke auf. Studenten saßen in kleinen Gruppen auf dem Rathausplatz, diskutierten oder ruhten sich einfach nur aus. Ein sehr fröhliches Bild für mich.

Kaffeehaus

Ich hatte es nicht eilig und legte auf dem Brunnenplatz eine genüssliche Kaffeepause ein. Das verstärkte zusätzlich mein Gefühl einer kleinen Urlaubsreise, weit weg von Berlin.

Marienkirche

Die Silhouette der Marienkirche war von Weitem unübersehbar und hat mich dann im Inneren einfach nur überwältigt, ob der gewaltigen Größe, Leere und Weite. Ich war ganz allein. Nein.

In der Portiersloge saß ein Portier, der nur kurz aufsah, sich dann aber wieder seiner „Tätigkeit“ widmete .

Ein Klick auf die Bilder vergrößert die Ansicht.

IMG_3863

Die Wettervorhersage stimmte. Vormittags war es trocken geblieben, am Nachmittag fing es an zu regnen. Da konnte ich die tolle Straßenbahn nutzen, für den Weg zum Bahnhof .

Straßenbahn_2

Im Zug hatte ich noch die Möglichkeit, im Vorbeifliegen mein mitgenommenes Skizzenbuch mit Eindrücken zu füllen.

Im Vorbeifliegen_1Im Vorbeifliegen_2

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4 Gedanken zu “Ein Tag In Frankfurt/Oder

  1. Ein sehr schön geschriebener Artikel voller Informationen, der wunderbar durch aussagekräftige Fotos bereichert wird. Mit den abschließenden Zeichnungen in deinem Skizzenbuch hast du mir einen sehr ausführlichen Einblick in deinen tollen Frankfurt-Oder-Tag gewährt. Dein Artikel macht neugierig und liefert Inspiration zur Erkundung dieser Gegend. Dafür vielen Dank, liebe Gesa!

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